Im Zuge des demografischen Wandels leben immer mehr ältere Mitbürger in Isolation: durch Auflösung sozialer Bindungen oder durch Altersbeschwerden. Senioren fehlte hier bislang eine direkte kommunalpolitische Einflussmöglichkeit auf Bereiche, die sie selbst betreffen. (Eine entsprechende Einrichtung für die Jugend gibt es dagegen bereits – dank tatkräftiger Unterstützung durch die FDP – : das Jugendparlament).
Von Isolation betroffen sind aber auch Mitmenschen, die aufgrund von Vertreibung, Herkunft oder andauernder Krankheit – oder auch Langzeitarbeitslosigkeit – ins Abseits geraten sind.
Wir fordern:
- die Schaffung eines Seniorenbeirats, der die Probleme ältere Mitbürger in Bezug auf die zahlreichen Politikfelder Rheinbachs in die Beratung des Rates und seiner Ausschüsse einbringt; Bürger ab dem 55. Lebensjahr sollen dabei vertreten werden. Wir erwarten von der Umsetzung vieler Beratungsergebnisse des Seniorenbeirates außerdem Impulse für die lokale Wirtschaft.
... und unterstützen außerdem :
- die in der Stadt vorhandenen Institutionen und Vereine, die sich der Integrations-Arbeit verschreiben: Ehrenamtlicher Einsatz ist in Zeiten leerer öffentlicher Kassen besonders wichtig.
- Aktivitäten zum Erlernen der deutschen Sprache, denn dies ist ein zentraler Punkt der Integrationsarbeit. Nur so lassen sich die Rahmenbestimmungen unseres Rechtsstaates und unserer Kultur erlernen.
- gezielte Programme in der Jugendpolitik, die zu mehr Integration in unsere Gesellschaft führen.
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